Bist du noch in der Zeit gegen Geld Falle oder lebst du schon unwiderstehlich?

Vor fast auf den Tag genau 10 Jahren (am 1. März 2005) bin ich mit meinem Uni-Abschluss in der Tasche ins Berufsleben gestartet. Und zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen meinen Zeit gegen Geld einzutauschen. In meinen 9 Jahren als Angestellte habe ich verschiedenste Jobs gemacht, aber alle hatten eine Gemeinsamkeit: Ich habe immer als Beraterin oder Trainerin gearbeitet und somit meine Fähigkeiten und Talente zu Geld gemacht.

Und diese Form der Arbeit liegt mir. Ich liebe es andere Menschen zu beraten, sie zu coachen und beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Für mich ist das meine Berufung. Ich merkte nur schnell dabei, dass es einen großen Nachteil dabei gab: ich tauschte meine Zeit gegen Geld und das tun fast alle Berater, Coaches und Trainer, die ich kenne. Sie verkaufen ihre Arbeitszeit gegen einen Stunden- oder Tagsatz. Wenn sie nicht arbeiten, verdienen sie auch kein Geld.

Ich aber hatte mich selbstständig gemacht, weil ich mehr Freiheit in meinem Leben wollte, meine Berufung leben und ganz viele Menschen erreichen. Was ich an meinem Business geändert habe, um das tun zu können erzähle ich dir in diesem Artikel.

 

Welches Geschäftsmodell passt zu dir?

Eine meiner Lieblingsaussagen ist:

Arbeite nicht hart sondern SMART!

 

Ich glaube, dass das insbesondere für uns Frauen gilt. Für mich (und für viele Frauen, die ich kenne) ist es so, dass wir einfach nicht so hart, lange und viel arbeiten können und wollen wie Männer. Wir Frauen wollen unserem natürlichen, weiblichen Rhythmus folgen, auf unseren Körper hören, mit der Energie gehen. Wir wollen spielen, Freude und Spaß haben. Das alles sind unsere ureigenen, weiblichen Qualitäten.

Um die gleichen Ergebnisse wie meine männlichen Kollegen zu erreichen, musste ich immer schon smart arbeiten, weil ich einfach nicht so hart arbeiten konnte.

Sehr smart ist es nicht nur ein Business zu haben, dass zu deinen eigenen Werten passt sondern auch ein Geschäftsmodell, mit dem du deine Vorstellungen von Freiheit, Geld und Einfluss verwirklichen kannst.

Darum empfehle ich dir, dir folgende Fragen zu stellen:

 

Wie viel Freiheit willst du in deinem Business haben?

Willst du zeitliche Freiheit haben? Also arbeiten können, wann du willst?

Willst du örtliche Freiheit haben? Also arbeiten können, wo du willst?

Willst du dir deine Zeit selber einteilen können?

Willst du die Möglichkeit haben zu reisen, Seminare zu besuchen, dich um deine Kinder zu kümmern, so wie du das willst?

Willst du dir Auszeiten nehmen können? Also z.B. 3 Monate sehr viel arbeiten und dann 2 Monate Pause?

 

Wie viel Geld willst du in deinem Business verdienen?

Auch das ist eine sehr wichtige Frage:

Möchtest du einen sechsstelligen Jahresumsatz?

Möchtest du 3.000 Euro pro Monat verdienen und dabei nur 1-2 Tage pro Woche arbeiten?

Was ist dein finanzielles Ziel?

 

Wie viel Einfluss möchtest du in deinem Business haben?

Möchtest du viele Menschen erreichen?

Möchtest du etwas auf der Welt verändern?

Was möchtest du hier hinterlassen?

Alle diese Fragen solltest du für dich beantworten bevor du dich für ein bestimmtest Geschäftsmodell entscheidest. Denn es macht einen großen Unterschied, ob du mit 5-10 Klienten pro Monat Einzel-Coachings machst oder ob du ein skalierbares Online Coaching Business hast.

Welches Geschäftsmodell passt für dich?

 

Die 5 Stufen in der Entwicklung des Geschäftsmodells eines Experten

Wenn du Beraterin, Trainer, Coach, Experte bist, dann gibt es ganz grob gesagt 5 Entwicklungsstufen, in denen sich dein Business befinden kann. Diese beschreibe ich dir im folgenden. Dabei stellt sich die Frage:

Und wo stehst du?

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Stufe 1: Unbezahlter Coach für Freunde

Die unterste und niedrigste Stufe, in der ich mich selber auch sehr lange befunden habe, ist ein unbezahlter Coach / Berater für Freunde zu sein. Bei mir war es lange so, dass die Menschen zwar gerne meine Coachings in Anspruch nehmen, aber nicht dafür bezahlen wollen. Sie nannten das dann „Treffen wir uns doch wieder mal auf einen Kaffee!

Natürlich lag das Problem bei mir, weil ich damals noch nicht gelernt hatte mich abzugrenzen.

Falls du auf dieser Stufe feststeckst, dann musst du schnell da raus. Denn so lange du kein Geld verdienst, hast du auch kein Business. Der Weg zur nächsten Stufe führt darüber, dich selber richtig zu vermarkten und verkaufen zu lernen.

 

Stufe 2: Coach mit Stundensatz

Auf dieser Stufe da hast du schon verkaufen gelernt und du hast zahlende Klienten, denen du deine Coachings / Beratungen zu einem Stundensatz anbietest. Das ist natürlich viel besser als unbezahlt zu arbeiten, aber auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Denn die meisten der Coaches, die auf dieser Stufe sind verlangen max. 100-120 Euro pro Stunde und das hat zwei entscheidende Nachteile:

  1. Eine einzelne Coachingstunde bringt deinen Klienten kaum etwas. Eine wirkliche Veränderung braucht mehr Zeit.
  2. Du musst immer wieder neu verkaufen und der Aufwand um dann 100-120 Euro Umsatz zu machen ist viel zu groß, um einen neuen Kunden zu akquirieren.

Somit ist es in diesem Geschäftsmodell kaum möglich mehr als 3.000 Euro Umsatz pro Monat zu machen und das auch nur, wenn du sehr hart arbeitest und laufend Akquise betreibst.

Wenn du dich also auf dieser Stufe befindest, dann solltest du schnell auf die nächste Stufe kommen. Und hier führt der Weg nach oben darüber, dass du dich als Expertin für deine bestimmte Nische positionierst. Der größte Fehler, den Coaches hier machen ist, dass sie einfach viel zu breit positioniert sind.

Es ist besser, du bist in einer ganz schmalen Nische DIE „Go-to-Expertin“, zu der man gehen muss, als mittelmäßig gut in allem.

 

Stufe 3: Coach mit Coaching-Paketen

Auf der 3. Stufe verkaufst du deine Stunden nicht mehr einzeln sondern in Coaching-Paketen. Also du verkaufst z.B. 10 Stunden für 1.500 Euro oder 2.000 Euro. Das ist schon eine sehr große Verbesserung gegenüber der Stufe 2 und mit einer guten Expertenpositionierung sehr gut möglich.

Das habe ich gemacht, nachdem ich mich als Expertin im Karriere-Coaching für vielbegabte Scanner-Persönlichkeiten positioniert hatte. Wenn du auf dieser Stufe bist, dann musst du viel weniger Akquise betreiben und bekommst viel mehr Kundenanfragen und Empfehlungen.

Allerdings hat auch diese Stufe zwei große Nachteile und die sind:

  1. Auch hier ist dein Einkommenspotenzial beschränkt, wo bei du auf dieser Stufe schon auf eine Einkommen von über 5.000 Euro pro Monat kommen und somit davon leben kannst.
  2. Du bist noch immer von deiner Arbeitszeit abhängig und das Modell ist nicht skalierbar.

Daher macht es auch hier Sinn, auf die nächste Stufe zu kommen. Um die nächste Stufe zu erreichen, brauchst du viel mehr Klienten als früher. Und da du ja nicht mehr arbeiten willst, brauchst du ab hier Prozesse, die dich unterstützen dein Business zu automatisieren. Vor allem brauchst du einen automatisierten Verkaufsprozess, mit dem du viele Klienten für deine zukünftigen Coaching-Programme und Seminare gewinnen kannst.

 

Stufe 4: Coach mit Coaching-Programm bzw. Seminaren

Auf Stufe 4 sind Coaches und Berater, die eigene Coaching-Programme bzw. Seminare anbieten. In diesem Geschäftsmodell arbeitest du nicht mehr 1:1 mit deinem Klienten sondern kannst mit 5, 10, 20 oder sogar mehr Personen gleichzeitig arbeiten. Und das ist toll, weil du hier erstmals die Zeit gegen Geld Falle verlässt.

Der einzige Nachteil von dieser Stufe ist, dass du immer noch von deiner Arbeitszeit abhängig bist. Wenn du z.B. krank wirst, dann verdienst du kein Geld.

Daher macht es Sinn auf die Stufe 5 zu kommen und das schaffst du, indem du dein erstes digitales Produkt entwickelst. Digitale Produkte sind z.B. Video-Selbstlernkurse, kostenpflichtige Mitgliederbereiche (Hier zahlen deine Klienten einen bestimmten Betrag pro Monat, um die kostenpflichtigen Inhalte auf deiner Webseite, meistens Videos oder Audios, einsehen zu können.), Audio-Bücher und E-Books.

 

Stufe 5: Coach mit skalierbarem Online Coaching-Business

Auf Stufe 5 hat der Coach / die Beraterin alles von Stufe 1-4 integriert und ein Business geschaffen, in dem sie die Zeit gegen Geld Falle völlig verlassen hat. Coaches in Stufe 5 verfügen über

  • eine tolle Marketingstrategie,
  • lieben es sich zu vermarkten und zu verkaufen,
  • sind als Experten in ihrer gewählten Nische bekannt,
  • haben einen automatisierten Verkaufsprozess, der ihnen laufend neue Kunden bringt und
  • haben ein oder mehrere digitale Produkte, mit denen sie Umsätze unabhängig von ihrer momentanen Arbeitszeit machen.

Ich selber mache inzwischen ca. 50% meiner Einnahmen mit digitalen Produkten und habe meinen Verkaufsprozess automatisiert. Damit arbeite ich inzwischen viel weniger als früher und bin viel effizienter und effektiver geworden.

Und für uns Frauen ist das so wichtig, denn wir sollten nicht von Morgens bis Abends schuften sondern Zeit haben, um zu reisen, uns weiter zu bilden, für unsere Familie und um es uns gut gehen zu lassen. Wofür du dann deine freie Zeit nutzt, das liegt ganz bei dir. Denn „unwiderstehlich leben“ bedeutet für jede von uns etwas anderes.

Wichtig ist nur, dass du deine weibliche, zarte, sensible Seite so lebst, wie es für dich passt und aber trotzdem deine Berufung so lebst, wie du möchtest. Und das nenne ich „Unwiderstehlich leben„.

Und lustiger weise können uns diese „männlichen Systeme“ des Online Marketings, der Prozessautomatisierung und der digitalen Produkte genau dabei helfen und dienen: ein unwiderstehliches Leben in Einklang mit unserer Weiblichkeit zu führen!

Dabei wünsche ich dir ganz viel Freude! Und wenn du magst, schreib mir in die Kommentare auf welcher Stufe du jetzt stehst und wo du hin möchtest!

Alles Liebe für dich!

Marastix

P.S.: Möchtest du meine Hilfe dabei, dein Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und unwiderstehlich zu leben? Dann melde dich unter diesem Artikel für das kostenlose Online-Training an!

 

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Ich freue mich über deine Meinung!

3 Comments

  • Claudia Kappe

    Reply Reply 29. Dezember 2015

    Ich stehe noch auf der ersten Stufe und mache aus meinen vielen Kenntnissen und Erfahrungen meine persönliche Marke, die ich dann als online-und real-Programm gestalte.
    Das ist wirklichdasSchwierigste, dieMarke Claudia zu findne.
    Ich möchte mein schriftstellerisches talent (kleinen, feinen Preis gewonnen) komibnieren mit meiner Erfahrung als Lehrerin an beruflichen Schulen, alsMontessori-Expertin, ausgebildete pastorale Mitarbeiterin und Enspannungspädagogin kombinieren, zudem die Erfahrung als Mutter mit fünf Kindern und sozial-eherenamtlichen Engagement. Und diese Marke als Kurs online und real z.B. „Schüler durch ihre Lebenswelt fördern“ vermarkten.
    Schriit 1 im neuen Jahr: Webseite, das zwingt mich zur Konzentration aufs Wesentliche

    Tipps?Hilfestellung?

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